sekvo

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen für die Nutzung von Sekvo. Sekvo richtet sich ausschließlich an Unternehmer.

1. Geltungsbereich und Anbieter

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über die Nutzung der webbasierten Software Sekvo zwischen [Name und Anschrift des Anbieters] (nachfolgend „Anbieter“) und seinen Kunden. Sekvo wird ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen angeboten. Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nicht, auch wenn der Anbieter ihnen nicht ausdrücklich widerspricht.

2. Leistungen

Sekvo ist eine Software zur Planung der Postproduktion von Film, Serie und Dokumentation, die der Anbieter über das Internet bereitstellt (Software as a Service). Der Kunde erhält für die Dauer des Vertrags das einfache, nicht übertragbare Recht, Sekvo nach diesen AGB zu nutzen. Den Leistungsumfang der Tarife beschreibt die Seite „Pro buchen“ in der Anwendung in der Fassung, die bei der Buchung angezeigt wird.

Im Tarif Free legt eine Organisation eine Produktion an; exportierte Pläne und Gastansichten tragen das Sekvo-Logo. Im Tarif Pro sind beliebig viele Produktionen möglich, und das Logo entfällt.

Sekvo verarbeitet kein Medienmaterial. Das Hochladen von Bild, Ton oder anderen Dateien ist nicht vorgesehen.

Der Anbieter stellt Sekvo mit einer Verfügbarkeit von [Verfügbarkeit in Prozent] im Jahresmittel bereit. Ausgenommen sind angekündigte Wartungsfenster und Störungen, die der Anbieter nicht zu vertreten hat. Der Anbieter darf Sekvo weiterentwickeln, solange die vereinbarten Kernfunktionen erhalten bleiben.

3. Vertragsschluss

Mit der Registrierung kommt ein Vertrag über die Nutzung im Tarif Free zustande. Pro bucht der Eigentümer einer Organisation in der Anwendung: Er wählt monatliche oder jährliche Laufzeit, gibt die Rechnungsdaten ein, bestätigt, als Unternehmer zu handeln, und stimmt diesen AGB zu. Mit dem Klick auf den Buchungsknopf gibt er ein verbindliches Angebot ab. Der Anbieter nimmt es an, indem er die Organisation auf Pro umstellt, und bestätigt die Buchung per E-Mail.

Vertragspartner für Pro ist das Unternehmen, das in den Rechnungsdaten genannt ist.

4. Konto und Zugang

Jeder Mensch darf nur ein Konto führen. Mitgliedschaften desselben Kontos in mehreren Organisationen bleiben davon unberührt. [Rechtsfolgen bei Verstoß gegen die Ein-Konto-Regel] Zugangsdaten sind geheim zu halten; vermutet der Kunde einen Missbrauch, teilt er das dem Anbieter unverzüglich mit.

5. Preise und Zahlung

Der Tarif Free ist kostenlos. Pro kostet 25 Euro im Monat oder 270 Euro im Jahr, jeweils netto zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Maßgeblich ist der Preis, der bei der Buchung angezeigt wird; er gilt auch für jede Verlängerung, bis er nach den folgenden Regeln geändert wird.

Der Anbieter kann den Preis für künftige Perioden erhöhen. Er kündigt die Erhöhung mindestens sechs Wochen vor ihrem Wirksamwerden per E-Mail an; sie gilt ab der ersten Periode, die danach beginnt. Bis dahin kann der Kunde Pro zum Ende der laufenden Periode beenden; darauf weist die Ankündigung hin. Wechselt der Kunde zwischen monatlicher und jährlicher Laufzeit, gilt der dann gültige Preis der neuen Laufzeit.

Pro wird im Voraus berechnet: bei monatlicher Laufzeit für den jeweils kommenden Monat, bei jährlicher Laufzeit für das ganze Jahr. Der Anbieter stellt Rechnungen elektronisch bereit: Er schickt eine E-Mail mit einem Link zur Rechnung an die Adresse aus den Rechnungsdaten, und alle Rechnungen sind in der Anwendung abrufbar. Jede Rechnung ist sofort ohne Abzug fällig. Hat der Kunde seinen Sitz in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union, schuldet er die Umsatzsteuer selbst (Reverse Charge) und gibt dafür seine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer an.

Gerät der Kunde mit der Zahlung in Verzug, darf der Anbieter die Organisation auf den Tarif Free zurückstellen. Die Daten des Kunden bleiben dabei erhalten.

6. Laufzeit, Kündigung und Wechsel

Die Laufzeit von Pro beginnt am Tag der Buchung und beträgt einen Monat oder ein Jahr. Sie verlängert sich jeweils um dieselbe Dauer, wenn der Kunde nicht vor ihrem Ende kündigt.

Der Eigentümer der Organisation kann Pro jederzeit in der Anwendung zum Ende der laufenden Periode kündigen und die Kündigung bis dahin zurücknehmen. Ein Wechsel zwischen monatlicher und jährlicher Laufzeit wird zum Ende der laufenden Periode wirksam. Bereits gezahlte Beträge werden nicht anteilig erstattet.

Nach dem Ende von Pro gilt der Tarif Free. Bestehende Produktionen und Fassungen bleiben erhalten und lesbar; weitere Produktionen lassen sich nicht anlegen. Hat die Organisation mehr als eine Produktion, lässt sich keine davon bearbeiten, und ihre Freigabelinks sind nicht abrufbar, bis wieder Pro gebucht ist oder nur noch eine Produktion besteht.

Der Vertrag im Tarif Free läuft unbefristet; der Kunde beendet ihn, indem er sein Konto löscht. Wird eine Organisation gelöscht, während Pro läuft, endet Pro ohne Erstattung. Das Recht beider Seiten zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

7. Pflichten des Kunden

Der Kunde verantwortet die Inhalte, die er in Sekvo einträgt, und die Freigabelinks, die er an Dritte weitergibt. Er nutzt Sekvo nicht für rechtswidrige Zwecke, gefährdet die Sicherheit des Dienstes nicht und belastet ihn nicht durch automatisierte Zugriffe übermäßig.

8. Daten des Kunden

Die Daten, die der Kunde einträgt, bleiben seine. Sekvo wird in Deutschland betrieben. Soweit der Anbieter dabei personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, gilt [Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung]. Pläne lassen sich jederzeit als PDF exportieren. Beim Löschen eines Kontos gelten die Fristen, die die Anwendung vor dem Löschen nennt; im Übrigen gilt die Datenschutzerklärung.

9. Planung und Haftung

Sekvo rechnet Termine aus den Angaben des Kunden. Die Planung selbst und die Prüfung der Ergebnisse bleiben Sache des Kunden; Sekvo ersetzt keine Absprache mit den Beteiligten.

Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit und nach dem Produkthaftungsgesetz. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet er nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten — solcher, deren Erfüllung die Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf —, und nur bis zur Höhe des vertragstypischen, vorhersehbaren Schadens. Im Tarif Free haftet der Anbieter darüber hinaus nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit; die Haftung für Leben, Körper und Gesundheit bleibt unberührt.

10. Änderungen dieser AGB

Der Anbieter kann diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern. Er teilt Änderungen mindestens sechs Wochen vor ihrem Inkrafttreten per E-Mail mit. Widerspricht der Kunde nicht bis zum Inkrafttreten, gelten sie als angenommen; auf diese Folge weist die Mitteilung ausdrücklich hin. Widerspricht er, kann jede Seite den Vertrag zum Inkrafttreten kündigen.

11. Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertrag ist [Gerichtsstand], sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist. Ist eine Bestimmung unwirksam, bleiben die übrigen wirksam. Maßgeblich ist die deutsche Fassung dieser AGB.

Stand: [Datum der Freigabe]

ImpressumDatenschutzAGB
DEEN